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Wie Sie in Ihrem Unternehmen Informationssilos vermeiden können

Wie Sie in Ihrem Unternehmen Informationssilos vermeiden können

Unternehmen nutzen mehr Anwendungen als jemals zuvor, selbst für die kleinsten Aufgaben. Der potenzielle Nachteil: die Entstehung von Datensilos. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie diese vermeiden können.

Cloud-Tools sind so beliebt wie noch nie. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2016 nutzen durchschnittliche Unternehmen etwa 930 Cloud-Anwendungen für ihr Tagesgeschäft – für alle möglichen Aufgaben von der Datenspeicherung hin zu Kundenbeziehungen, Social-Media-Marketing und E-Mail-Kampagnen.

Noch nie zuvor haben Unternehmen jeder Größe so viele Anwendungen genutzt, um selbst die kleinsten Aufgaben zu erledigen – so können Zeit und Arbeit effizienter eingespart werden. Wenn man zu viele Tools gleichzeitig benutzt, steigt aber leider auch das Risiko, dass sogenannte „Informations- oder Datensilos“ entstehen. 

Was sind Informationssilos

Wenn Sie eine Vielzahl von Cloud-Anwendungen nutzen, dann haben Sie viele Informationen in unterschiedlichen isolierten Informationssilos gespeichert, so dass Ihnen eine „Single Source of Truth“ (‚einzige Wahrheitsquelle‘) fehlt. Solche Silos werden folgendermaßen definiert:

„Ein Datensilo ist ein Repository von Datensätzen, das nur von einer einzigen Abteilung verwaltet wird und vom Rest des Unternehmens isoliert ist, ähnlich wie auch das Getreide in einem Silo auf dem Bauernhof vor äußeren Einflüssen weggeschlossen wird. Datensilos können technische oder kulturelle Wurzeln haben.“

Zum Glück bedeutet das nicht, dass Sie sich von den Tools, mit denen Sie smarter arbeiten können, jetzt trennen müssen. Eine brauchbarere Lösung wäre, diese Tools einfach mittels der Cloud miteinander zu verknüpfen (auch als Cloud-Integration bekannt).

Welche Risiken bringen Informationssilos mit sich?
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1. Doppelter Aufwand

Wenn die Vielzahl der von Ihnen verwendeten Tools zu Informationssilos führt, dann werden Sie sehr wahrscheinlich nicht bemerken, wenn ein Kollege ein Problem schon gelöst oder ein Verfahren etabliert hat. Da Sie davon nichts wissen, werden Sie Zeit damit verschwenden, genau an derselben Sache zu arbeiten – und bestehende Inhalte replizieren oder helfen, wo gar keine Hilfe mehr benötigt wird. Das kann verwirrend oder frustrierend sein – und doppelter Aufwand trägt nur zum allgemeinen Chaos bei.

Kurz gesagt, Technologie spielt eine wichtige Rolle dabei, das gesamte Team auf demselben Stand zu halten. Vielleicht verschickt Ihr Team E-Mails, von denen Sie gar nichts wissen, oder das, was Ihr Marketingteam macht, beruht überhaupt nicht auf echten Vertriebsinformationen (z.B. Konversionsrate pro Vertriebskanal), etc.

2. Keine datengesteuerten Entscheidungen

Datengesteuert handeln bedeutet letztlich nur, auf der Grundlage verifizierter und analysierter Daten bessere Entscheidungen zu treffen. Dabei ist natürlich die Qualität Ihrer Daten entscheidend. Wenn Teile davon fehlen oder fehlerhaft sind, dann kann es passieren, dass Sie eine Entscheidung treffen, die Ihr Unternehmen teuer zu stehen kommt.

Ein Beispiel:

  • Ihre Analyse legt nahe, dass die Konversionsrate für eine bestimmte Zielgruppe hoch ist. Dann werden Sie wahrscheinlich Ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten steigern, um diese Unternehmen oder Personen sogar noch besser anzusprechen. Aber was, wenn einige dieser gewonnenen Deals mit dem falschen Branchen-Tag versehen waren? Oder wenn diese konkreten Deals alle von einer nur ein einziges Mal betriebenen Marketing-Kampagne herrührten?

Das Wichtigste ist, das Blickfeld zu erweitern und über den Tellerrand hinaus zu schauen – was schwierig sein dürfte, wenn alle Daten in Silos versteckt sind.

HQ_Blog_informationSilos_Inline13. Verkaufschancen verpassen

Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen schnell handeln. Die besten Vertriebler fahren Kampagnen auf der Grundlage ausgewählter Trigger (z.B. Website-Besuche, E-Book-Downloads, ...). Die besten Vertriebsteams reagieren ohne jede Verzögerung auf neue Leads. Das Eisen muss geschmiedet werden, solange es heiß ist – aber das geht nicht, wenn die Daten in getrennten Silos bleiben. So werden Ihre heißesten Leads bloß immer kälter und kälter.

4. Keine Customer Insights

Der Kunde ist König – das gilt heute mehr denn je. Aber Ihr Kundenerfolg hängt davon ab, wie gut Sie über die Customer Journey Bescheid wissen, vom kalten Prospect über den akquirierten Kunden bis hin zum Markenbotschafter. Als Unternehmen müssen Sie wissen, was bei jedem Touchpoint passiert und, noch wichtiger, was noch fehlt.

Wenn die Informationen, über die Sie verfügen, auf verschiedenen Plattformen gespeichert sind und nicht ausgetauscht werden, werden Sie nicht dazu in der Lage sein, Kunden-Touchpoints zu optimieren oder die Customer Experience insgesamt zu verbessern.

5. Mangelnde Priorisierung und Koordination

Das könnte sogar das Kernproblem sein – und bezieht sich nicht nur auf Datensilos, sondern kann auch organisatorische Fragen betreffen. Wenn Daten sich nicht mehr in Ihrem Unternehmen verteilen, werden die Teammitarbeiter mit gesenktem Kopf arbeiten, um ihre eigenen Projekte abzuschließen und ihre eigenen, persönlichen Ziele zu erreichen. Das trägt nicht zu einer offenen und kommunikativen Atmosphäre bei: Die Mitarbeiter haben nicht die Spur einer Ahnung, was in anderen Unternehmensbereichen läuft (z.B. weil sie keinen Zugang zu wichtigen Kennzahlen haben) und können entsprechend nichts zu deren Erfolg beitragen.

Informationssilos errichten Barrieren, die es andernfalls nicht gäbe. Die Information hört auf zu fließen und alle konzentrieren sich nur noch auf das, was sie unmittelbar betrifft. Was die Konzentration angeht, mag das sogar erfreulich sein, es kann aber auch katastrophale Auswirkungen auf die interne Zusammenarbeit haben – und letztlich Ihre Entscheidungsprozesse negativ beeinflussen und Ihr Unternehmen ausbremsen.

Wie man Datensilos vermeidet

Die effizientesten Unternehmen wissen, wann es an der Zeit ist, sich auf Prioritäten zu konzentrieren und wann es wichtiger ist, zusammenzuarbeiten, Daten miteinander zu teilen und Informationen auszutauschen. Jetzt, da Sie wissen, wie Datensilos entstehen und wie nachteilig sie sein können, können Sie anfangen, sie abzubauen. Dürfen wir Sie auf den richtigen Weg bringen? Mit dem Teamleader Marketplace!

Der Teamleader Marketplace ist die zentrale Stelle für cloudbasierte Lösungen und soll Sie dabei unterstützen, die Tools zu finden, die Ihr Unternehmen braucht. Indem Sie den gegenseitigen Datenaustausch zwischen den von Ihnen verwendeten Cloud-Anwendungen ermöglichen und Ihre Arbeitsabläufe verbessern, können Sie sich von den gefürchteten Datensilos verabschieden. Ein schneller Überblick darüber, wie das funktioniert:  

 


Wie legt man mit Marketplace los?

Sobald Sie auf Marketplace zugreifen, können Sie in verschiedenen Kategorien stöbern, von Buchhaltungssoftware bis hin zu Web2Lead-Formularen. Mit Plug-and-play können Sie neue Anwendungen mit minimalem Aufwand einbinden.

Das Verwalten bestehender Integrationen ist ebenfalls möglich. Mit dem Single-sign-on-Feature können Sie sich beispielsweise unmittelbar bei externen Anwendungen einloggen. Und nicht nur das: Sie können auch jederzeit Ihre eigenen Integrationen erstellen und mit einem ganzen Netzwerk anderer KMUs teilen.

Mit Marketplace können Sie ganz wunderbar damit beginnen, Ihre Arbeitsumgebung zu optimieren. Probieren Sie es heute noch aus!

Hinweis: Der Marketplace steht nur Teamleader-Nutzern zur Verfügung. Teamleader ist eine Komplettlösung für CRM, Projektplanung und Rechnungsstellung.  Möchten Sie entdecken, wie unsere Software auch Ihr Unternehmen voranbringen kann? Dann starten Sie unsere Produkttour oder legen Sie gleich heute noch richtig los mit Ihrem 14-tägigen Testzugang.