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Warum sich Teamleader Kunden nur wenig Gedanken um Safe Harbor machen müssen

Amon Menzel Amon Menzel on 19.11.2015 15:36:00 in Digitalisierung & Produktivität

Warum sich Teamleader Kunden nur wenig Gedanken um Safe Harbor machen müssen

Vor einigen Wochen haben wir einen Blogpost  veröffentlicht, um Sie von den zahlreichen Vorteilen der Cloud für KMU zu überzeugen.. Darin widerlegten wir unter anderem den Mythos, dass die Cloud gegen das Datenschutzrecht verstoße.

Dann kam der 6. Oktober. Das Safe Harbor Abkommen wurde vom Europäischen Gerichtshof als nicht bindend und damit für ungültig erklär. Mit der Begründung, dass das sich selbst regulierende Safe Harbor Abkommen persönliche Daten nicht in ausreichendem Maße vor Interessen der amerikanischen Regierung schützen würde. Für diese hätten vermeintliche Risiken für die nationale Sicherheit immer Vorrang vor der Privatsphäre der Bürger, so der Gerichtshof, und so könnten keine Datenschutzgesetze garantiert werden, die genauso streng sind wie die europäischen.

Die offizielle Bekanntmachung der Europäischen Kommission vom 6. November erklärte Safe Harbour also offiziell für gestorben. 4400 amerikanische Unternehmen sind darüber alles andere als glücklich. Bis ein Safe Harbor 2.0 entwickelt worden ist, befinden sich Datentransfers zwischen den USA und der EU in einer Grauzone, was Rechtsunsicherheit zur Folge hat.

Was bedeutet dies für deutsche Teamleader-Kunden? Müssen sie sich Sorgen machen? Gibt es überhaupt noch einen rechtlichen Rahmen? Keine Angst: Teamleader-Nutzer können ruhig schlafen. Und zwar aus folgenden Gründen. .

Die strengsten Datenschutzrichtlinien

Kein anderes Land der Welt widmet dem Datenschutz seiner Einwohner so viel Beachtung wie Deutschland. Das Bundesdatenschutzgesetz bzw. BDSG wurde schon 1977 erlassen, lange vor der Einführung der Europäischen Datenschutzrichtlinie im Jahr 1995. Zwischen 1995 und 2001 wurde es an die Richtlinie angepasst und 2009 noch einmal überarbeitet.

Zu dieser Überarbeitung gehörte ein Abschnitt über Bußgelder: Wer einen Vertrag bei einem SaaS-Provider unterzeichnet, der keine ausreichenden Vorsorgemaßnahmen ergreift, um Personendaten zu schützen, riskiert eine Geldstrafe in Höhe von bis zu € 50.000

Aber dieses Risiko bezieht sich nicht auf Teamleader-Kunden. Teamleader erfüllt nämlich zwei wichtige Bedingungen: :

  1. Datenlokation

Teamleader speichert alle seine Daten, inklusive Back-ups, innerhalb der Grenzen der Europäischen Union, nämlich auf den Servern von Amazon Web Services (AWS) in Irland..

Sollte es in der Zukunft erwünscht sein, können alle diese Daten zu AWS Frankfurt, Amazons andere europäische Serverzone, transferiert werden. Das wird jedoch nicht nötig sein. Wir zitieren den Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar:

„Wer den legalen und politischen Implikationen dieses europäischen Urteils entgehen will, bringt in der Zukunft seine persönlichen Daten besser auf Servern in der EU unter.“ Check!

  1. Datenschutz

Der Schutz von Personendaten ist nirgends sicherer als bei Amazon Web Services. Das haben wir bereits in unserem Blog über die Mythen der Cloud verdeutlicht.

AWS gibt seinem Benutzer darüber hinaus auch die Gelegenheit, seine eigenen Schlüssel zu verwalten. Teamleader verwendet SSL, dieselbe Methode, mit der die Banken ihr Online-Banking sichern. Eifrige Hacker können dadurch lediglich verschlüsselte Zeichenfolgen abfangen. Außerdem sorgt die hochentwickelte Sicherungstechnik dafür, dass Kundendaten strikt voneinander getrennt werden.

Juristische Beratung 

Um ganz sicher zu gehen, haben wir Juristen befragt deJuristen, die sich auf ICT-Recht spezialisiert haben:

"Wenn wir eine Analyse der Regeln und Rechtstheorien in Bezug auf den Datenschutz machen, könnte man argumentieren, dass Teamleader Nutzer nichts zu befürchten haben, wenn es um Teamleaders Datentransfer kommt. Wenn die Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) geschieht, die für die Transfers verantwortlich Organisation ihren Sitz innerhalb des EWR hat und die Server im EWR sind. "

Trust in Cloud 

Noch nicht überzeugt? Dann dürfen wir noch darauf hinweisen, dass Teamleader vor kurzem das Trust-In-Cloud-Zertifikat vom neutralen Institut Cloud Ecosystem erhalten hat. Anhand einer Checkliste wurde dort geprüft, ob Teamleader wirklich die strengsten Kriterien erfüllt, sodass deutsche Kunden ruhigen Gewissens eine sichere Wahl treffen können.

Cloud Computing ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken, davon sind wir felsenfest überzeugt. Diese Überzeugung möchten wir gerne mit einem möglichst breiten Publikum teilen. Nähere Auskünfte darüber, wie Teamleader Ihre Privatsphäre und den Schutz Ihrer Daten garantiert, lesen Sie hier. Noch Fragen? Schreiben Sie uns ruhig eine E-Mail unter support@teamleader.de.